Donau Delta
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Siebenbürgen und das Donau Delta

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Die Reise bietet eine bequeme Kombination zwischen Wanderungen in den Karpaten, kulturellen Besichtigungen und die aussergewöhnliche Landschaft des Donaudeltas, heute ein zu Hause für viele verschiedene Vogelarten.

Höhepunkte der vorgeschlagenen Route:

- Wanderung im Cindrel Gebirge
- Sibiu/Hermannstadt, europäische Kulturhauptstadt 2007
- Sächsische und rumänische Bräuche: Heltau, Michelsberg und das Freilichtmuseum
- 2 Tages-Tour im Fogarascher Gebirge
- Wehrkirchen: Birthälm, Schäßburg
- Brasov/Kronstadt und Umgebung
- Donaudelta

1. Tag: Ankunft in Sibiu / Hermannstadt
Ankunft am Flughafen Sibiu/Hermannstadt. Empfang vom deutschsprachigen Reiseleiter und Transfer zum Hotel.

Abendessen in Sibiu.

2. Tag: Bergwanderung Cindrel Gebirge

Als Teil der Südkarpaten hat das Cindrel-Gebirge eine Gesamtfläche von 900 km2. Es wird begrenzt vom Zoodt-Tal / Valea Sadului im Süden, dem Tal Frumoasa-Sebes (in Westen) und dem Kontaktgebiet mit der Siebenbürgischen Hochebene (Podisul Transilvaniei) im Nord-Westen, wo sich die verstreuten Siedlungen der Marginimea Sibiului befinden.

MNach dem Frühstück fahren wir bis in dem Luftkurort Paltinis/Hohe Rinne von wo unsere Bergwanderung beginnt.

Paltinis/Hohe Rinne 1.450 m – Gaujoara Wiese – Batrana Sattel, Rozdesti Gipfel 1.945 m – Niculesti Gipfel 2.034 m, Retur. Höhenunterschied: 794 m. Dauer: 6 Stunden. Mittlerer Schwierigkeitgrad.

Traditionelles Abendessen bei den Hirten.

Rückfahrt nach Sibiu/Hermannstadt.

3. Tag: Sibiu/Hermannstadt – Einführung in die Geschichte Hermannstadts und Umgebung

Nach dem Frühstück folgt eine kurze Einführung in die Geschichte Hermannstadts, wichtiges mittelalterliches Baudenkmal, dessen Bedeutung auf der Tüchtigkeit der Menschen aus Siebenbürgen gegründet wurde.
Es folgt ein Stadtrundgang, mit folgenden Sehenswürdigkeiten: der Grosse Ring, der schon aus der Hälfte des XV Jh. stammt. Hier fanden die wichtigsten Events der Stadt statt; die Heltauergasse (Fussgängerzone), die Orthodoxe Kathedrale, nach dem Muster der St. Sofia aus Konstantinopel errichtet, die Evangelische Stadtpfarkirche, im gotischen Stil erbaut; der Huet Platz, die Lügenbrücke – mit ihren Legenden; der Kleine Ring, die Wehrmauer der Stadt.

Wir werden nach Cisnadioara/Michelsberg fahren. Hier angekommen, werden wir Mittagessen servieren und danach die wunderschöne Burg (1223) besichtigen, deren romanische Basilika ist gut erhalten ist und ein schönes Portal mit Säulen und Arkaden besitzt.

Danach werden wir die befestigte Kirchenburg aus Cristian/Grossau besichtigen; spezielle Führung mit einer der letzten Landlerinnen aus Siebenbürgen.

In der Nähe befindet sich Sibiel, mit seiner kleinen Kirche von 1765 und dem eindrucksvollsten Museum für Hinterglasikonen.

Abendessen in Sibiel auf dem Bauernhof.

4.+ 5. Tag: 2 Tages-Tour im Fogarascher Gebirge
In dem spektakulärsten Massiv der rumänischen Karpaten sind mehr als 50 Wanderwege markiert, welche in acht Punkten auf über 2.500 m steigen

Fahrt nach Poiana Neamtului wo unsere Wanderung beginnen wird.

Poiana Neamtului 706 m – Barcaciu 1.550 m – Schutzhütte Cabana Negoiu 1.546 m – Übernachtung. Dauer ca. 6 Stunden.

Negoiu Gipfel 2.535 m – Notunterkunft Refugiul Caltun 2.176 m – Unter dem Turnul Paltinul 2.372 m – Bulea See (Naturschutzgebiet) 2.034 m. Dauer ca. 9 Stunden. Höhenunterschied insgesamt 1.829 m.

Übernachtung im Naturschutzgebiet Bulea See.

6. Tag: Wehrkirchen und Übernachtung in Brasov/Kronstadt
Heute besichtigen wir die schönsten Burgen Siebenbürgens. Wir fahren Richtung Norden bis Mediasch – kurzen Stadtrundgang.

Gleich danach gehts in Richtung Biertan/Birthälm, die bedeutendste sächsische Kirchenburg, UNESCO Weltkulturerbe seit 1993. Die massiven Ringmauern mit Arkadengängen, sieben Wehrtürmen und drei Basteien schützen eine Hallenkirche (1500-1525), die mit wertvollen Altären, mittelalterlichem Gestühl und steinernen Grabsteinen ausgestattet ist.

Mittagessen in Sighisoara/Schäßburg

Anschliessend erfolgt ein Stadtrundgang in Sighisoara /Schäßburg, einer der besterhaltenen mittelalterliche Stadt Rumäniens. Die Altstadt von Schäßburg steht ebenfalls auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Hier steht auch das Geburtshaus von Vlad Tepes – besser bekannt als Graf Dracula!

Zimmerbezug und Abendessen in Brasov/Kronstadt.

7. Tag: Brasov/Kronstadt und Umgebung
Bei einem gemeinsamen Stadtrundgang durch das historische Zentrum sehen wir u.a. den mittelalterliche Marktplatz, das Alte Rathaus und die Schwarze Kirche, dessen ursprünglich nur volktümliche Name auf den Stadtbrand im Jahr 1689 zurückgeht, besichtigen.

Auf der Fahrt nach Bran/Törzburg, weden wir eine kurze Pause in Râşnov/Rosenau machen.

Markant ist die Bauernburg Râşnov/Rosenau, die zahlreiche Häuser, Stallungen und eine kleine Kirche beherbergt. Sie wurde 1215 vom Deutschen Orden erbaut und erstmals 1331 urkundlich erwähnt.

Der Ort Bran wurde durch sein Schloss bekannt, der Oberhalb der Ortschaft liegt. Hoch auf einem steilen Felsen beherrscht das Schloss die zu seinen Füßen liegende Schlucht und die Straße, welche Siebenbürgen mit der Walachei verbindet. Der Bau wurde 1377 beschlossen und anschließend ausgeführt. Das Schloss Bran ist auch als Draculaschloss bekannt.

Abendessen in Brasov/Kronstadt.

8. Tag: Transfertag
Es heißt es Abschied nehmen von Siebenbürgen/Transsilvanien. Dafür erwartet uns die Landschaft des Jahres 2007-2009, das Donaudelta. Unterwegs machen wir u.a. halt in Buzau und sehen uns die einzigartigen Schlammvulkane an (festes Schuhwerk erforderlich).

Weiterfahrt nach Tulcea. In Tulcea angekommen steigen wir auf dem Kutter um und fahren nach Maliuc auf dem Hausboot oder beziehen unsere Zimmer auf dem Hausboot in Tulcea. Dann verwöhnt die lokale Küchenequipe mit einem ausgezeichneten Nachtessen.

Tagesetappe mit Bus: ca. 5 Std. Abendessen/Übernachtung/ Frühstück auf dem Hausboot. Das ca. 40m lange Hausboot (Ponton) verfügt über besten Komfort. Zuoberst steht ein offenes Beobachtungsdeck mit Sitzbänken zur Verfügung. Auf dem Mitteldeck gibt es ein überdachtes, gemütliche Beobachtungsdeck mit Bänken und einigen Liegestühlen sowie ein geschlossenes Restaurant mit A/C und kleiner Bar. Auf Unterdeck stehen 9 Doppelkabinen zur Verfügung. Alle sind ausgerüstet mit Du/WC, Moskitoschutz an den Fenstern, A/C und Heizung. Der Hausboot-Ponton wird von einem Kutter gezogen, welches auch Transportmittel für die Tagesexkursionen ist. Auf die Tagesausflüge werden einige kleine Motorboote für stille Entdeckungsreisen in die kleinen Kanäle und Seen mitgeführt.

9. Tag: Donaudelta: Maliuc, Martinca See und Fortuna See
Die Welt des Donaudeltas kann nur mit kleinen Schiffen und Motorbooten erkundet werden. Strassen gibt es keine. Tagestouren werden meist mit dem Motorschiff ohne Ponton unternommen, z.T. kommen auch ein kleines Motorboot und/oder Ruderboote zum Einsatz. In den frühen Morgenstunden Transfer auf dem Bratul-Sulina-Kanal zum Dorf Maliuc. Schöner Ausflug mit dem Motorboot und/oder den Ruderbooten durch kleine Kanäle bis zum Martinca See. Hier sind in der Regel grosse Kormoran Kolonien zu beobachten. Gemütlicher Mittagessen am Hausboot. Am Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang in eine ehemalige Fischfarm, heute ein zu Hause für viele verschiedene Vogelarten.

Mittagessen/Abendessen/Übernachtung/Frühstück auf dem Hausboot.

10. Tag: Donaudelta
Wir unternehmen ein Ausflug auf dem Rotundu See wo wir eine aussergewöhnliche Landschaft sehen werden. Im Fortuna See fischen die Rosapelikane gerne. Dafür vergesellschaften sie sich gerne mit den Kormoranen und Zwergscharben. Auch Krauskopfpelikan, Seidenreiher, Silberreiher, Kolbenente, Rotfussfalke, Purpurreiher, Löffler, Rostgans, Säbelschnäbler u.a. können hier beobachtet werden. Beim Fortuna See hat WWF Deutschland und WWF International ein interessantes Renaturierungs- und Umweltprojekt realisiert, dessen Erfolg vor Ort besichtigt wird. Rückkehr zum Hausboot. Mit dem Kutter und mit dem Hausboot fahren wir nach Crisan. Hier werden wir auf die alte Donau übernachten.

Mittagessen/Abendessen/Übernachtung/Frühstück auf dem Hausboot.

11. Tag: Donaudelta: Der Urwald von Letea
Mit dem Motorschiff via Alter Donau und Madgeauru-Kanal in die Region Letea. Hier befindet sich ein Dorf was wie aus Märchen ausgeschnitten ist. Der Einfluss der modernen Zeit ist hier kaum spürbar. Wir fahren aber zu erst in das Letea wald. Der Letea-Urwald ist einer der ältesten Urwälder Osteuropas und besteht aus Weiden, Eichen, Pappeln und Birken. Der Wald ist strengsten geschützt um diese einmalige Biodiversität zu erhalten. Der Grossteil des Urwaldes ist mit hohen Zäunen geschützt, um die wild weidenden Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen abzuhalten und um das Abholzen durch die Dorfbevölkerung zu verhindern. Auf unserer Tour ausserhalb des Zauns können wir uns ein Bild über die grossartige Wildnis machen. Die von seltenen Lianen behangenen, jahrhundertealten Eichen, Akazien und Weiden sind Territorium von Rotfuss- und Turmfalke, Racke, Bienenfresser und Turteltaube. Traktoren holen uns vom Boot ab und führen entlang des Urwalds und zum Dorf Letea, einem typischen Fischerdorf in lipowanischen Baustiel. Am Nachmittag Rückkehr nach Crisan.

Mittagspicknick unterwegs. Abendessen/Übernachtung/Frühstück auf dem Hausboot.

12. Tag: Donaudeltainformationszenter und Litkov-, Lungu-, Perivolovca- und Crisan-Caraormankanal sowie auch Cuibida und Isac See.
Am Vormittag werden wir das Informationszentrum aus Crisan besuchen. Eine kurze Einführung in das Leben und entstehung des Donaudeltas.

Am Nachmittag werden wir ein Ausflug auf den Litcov-, Lungu- und Crisan-Caraorman Gebiet unternehmen. See- und Teichrosen, Grau-, Purpur und Rallenreiher werden unsere begleiter sein. Mittagessen/Abendessen/Übernachtung auf dem Hausboot.

13. Tag: Tulcea, Bukarest
Transfer nach Bukarest - Flughafen.

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